Pilz­koch­kurs Ber­lin-Bran­den­burg

Pilzkochkurs in Berlin-Brandenburg
Pilzkochkurs in Berlin-Brandenburg

Die­sen Kurs bie­te ich auf An­fra­ge für kom­plet­te Grup­pen an

   Wenn Sie schon im­mer wis­sen woll­ten, wie Herbst-Trom­pe­ten, Sem­mel-Stop­pel­pil­ze, Anis-Eger­lin­ge, Edel-Reiz­ker oder Kup­fer­ro­te Gelb­fü­ße schmec­ken und nicht wuss­ten, wo Sie die­se fin­den, dann sind Sie hier ge­nau rich­tig.

   Die­ser Kurs kann zu­sam­men mit einer vor­mit­täg­li­chen Ex­kur­si­on oder auch se­pa­rat ge­bucht wer­den. An­ge­bo­te er­hal­ten Sie auf Nach­fra­ge.

  Der Abend gilt dann ganz den ku­li­na­ri­schen As­pek­ten der Pil­ze.

Reizker - da kommt kein Steinpilz mit
Reizker - da kommt kein Steinpilz mit

   Eine ge­misch­te Pilz­pfan­ne mit Speck und Zwie­beln ist ja ganz schön, doch vie­le Pil­ze ha­ben ei­nen sehr fei­nen Ge­schmack, der da­rin nicht zur Gel­tung kommt. Ich selbst samm­le Pil­ze mehr aus wis­sen­schaft­li­chem denn ku­li­na­ri­schem In­ter­es­se, doch wenn im Früh­ling die ers­ten Mai-Rit­ter­lin­ge er­schei­nen oder im Spät­herbst der Edel-Reiz­ker mit sei­ner oran­gen Milch ver­führt, dann zieht's auch mich mit Korb und Mes­ser in Wald und Flur.

   In die­sem Koch­kurs wol­len wir zum ei­nen her­aus­fin­den, auf welch un­ge­wöhn­li­che Wei­se man fri­sche, un­ge­wöhn­li­che Pil­ze zu­be­rei­ten kann. Das hängt na­tür­lich da­von ab, was wir vor­mit­tags fin­den. Ich wer­de au­ßer­dem selbst ei­nen Tag vor­her ver­schie­de­ne Zie­le an­steu­ern und die schöns­ten Fun­de hier mit­brin­gen.

   Au­ßer­dem wol­len wir heu­te die bei­den bes­ten Ar­ten ken­nen ler­nen, Pil­ze zu kon­ser­vie­ren, das Ein­wec­ken und das Trock­nen. Wir wer­den bei­de Me­tho­den aus­führ­lich be­spre­chen und zu­sam­men aus­füh­ren, je­der wird ein Glas selbst ein­ge­weck­ter Pil­ze mit nach Hau­se neh­men. Das Trock­nen dau­ert län­ger als ei­nen Abend, so dass wir hier­zu nur das Prin­zip ken­nen­ler­nen. Ich wer­de ei­nen

  • Fond vom Wild­schwein und
  • ge­trock­ne­te Stein­pil­ze

mit­brin­gen, so dass wir tes­ten kön­nen, wie man aus ge­dörr­ten Schwam­merln eine un­ver­gleich­li­che Sau­ce zieht. Doch zu­rück zu den fri­schen Pil­zen, aus de­nen wir bei­spiels­wei­se Fol­gen­des zu­be­rei­ten kön­nen:

  • Sa­lat vom Edel­reiz­ker
  • In But­ter ge­schwenk­te Frost­schneck­lin­ge auf Pum­per­nic­kel
  • Aus­tern­seit­lin­ge in al­tem Bal­sa­mi­co
  • Täub­lin­ge mit Knob­lauch und Ros­ma­rin auf Band­nu­deln
  • Ge­füll­te "Pau­ken­schle­gel" vom Pa­ra­sol
  • Rau­fuß-But­ter

Bit­te ha­ben Sie Ver­ständ­nis, dass es nicht mög­lich ist vor­her­zu­se­hen, wel­che kon­kre­ten Pilz­ar­ten wir fin­den wer­den und da­her mög­li­cher­wei­se zum Teil auf Markt­pil­ze zu­rück grei­fen, um vor­ge­nann­te Spei­sen zu­be­rei­ten zu kön­nen.

   Nach der Zu­be­rei­tung ver­spei­sen wir na­tür­lich un­se­re Wer­ke. Da die ein­ge­weck­ten Pil­ze erst ab­küh­len und die Kräu­ter so­wie Ge­wür­ze durch­zie­hen müs­sen, brin­ge ich fer­ti­ge Kon­ser­ven mit, die wir mit fri­schem Brot bei ei­nem Ries­ling eben­so als Vor­spei­se pro­bie­ren wie die fri­schen Frost­schneck­linge. Für die herz­haf­te­ren Pilz­ge­rich­te gibt es dann ei­nen Rot­wein.

Im Preis ent­hal­ten ist:

  • ge­mein­sa­me Zu­be­rei­tung der Fun­de
  • al­le Es­sens­zu­ta­ten
  • Ta­fel­was­ser
  • Bier (Sor­ten nach Ab­spra­che)
  • Wein (Sor­ten nach Ab­spra­che)
  • Kaf­fee
  • Ein Glas selbst­ge­mach­te Char­treu­se

 

Bon Ap­­tit!