Os­ter­lamm vom Muff­lon

Mit dem Krem­ser zur Klei­nen Lan­ke

 

Ex­kur­si­ons­lei­tung: Dirk Har­mel

Nächs­ter Ter­min: Os­ter­mon­tag 02.04.2018
Tref­fen:
10:30 h Bhf. Lö­wen­berg (Mark)
Ende:
ca. 15:30 h Bhf. Löwenberg (Mark)

Im Preis ent­hal­ten:

  • Fahrt im Krem­ser vom Bahn­hof Lö­wen­berg zum Klei­nen Lan­ke­see
  • Füh­rung durch den Lie­ben­ber­ger Forst
  • Lamm­bra­ten vom Muff­lon

Ge­trän­ke sind op­tio­nal di­rekt beim Wirt zu be­stel­len und nicht im Preis ent­hal­ten.

Kinder bis sieben Jahren nehmen kostenlos teil, bis 14 Jahre gibt es 50% Ermäßigung.

Zur Anmeldung

 

Kremser am Kleinen Lankesee
Kremser am Kleinen Lankesee

   Mit der RE 5 sind Sie ab Ber­lin-Ge­sund­brun­nen in gut 30 Mi­nu­ten am Bahn­hof Lö­wen­berg (Mark). Von dort aus fah­ren wir ge­mein­sam mit dem Krem­ser zum Os­ter­spa­zier­gang an den na­he ge­le­ge­nen Klei­nen Lan­kesee. Die­ser liegt in­mit­ten des Lie­ben­ber­ger Fors­tes, um­schlos­sen von eis­zeit­li­chen Hü­geln. Da die nächs­te Stra­ße ein gan­zes Stück ent­fernt ist, ver­ir­ren sich hier­hin nur sel­ten Spa­zier­gän­ger und an­ders als an die Krum­me Lan­ke in Ber­lin auch kei­ne Hun­de.
   Pil­ze gibt es da­für um­so mehr, an ess­ba­ren sind vor al­lem Krau­se Gluc­ken, Stein­pil­ze, Pfif­fer­lin­ge, Spei­se-Täub­lin­ge so­wie Bir­ken- und Körn­chen-Röhr­lin­ge zu nen­nen. Die­se fruk­ti­fi­zie­ren frei­lich nicht vor Ju­ni und so wol­len wir heu­te die aus dem Win­ter­schlaf er­wa­chen­de Na­tur zu­nächst nur mit den Au­gen ge­nie­ßen.

   Wir fin­den hier ei­ne sehr ar­ten­rei­che Pflan­zen­welt, an Bäu­men bei­spiels­wei­se Wald- und Wey­mouth-Kie­fer, Dou­gla­sie, Fich­te und Lär­che, Ei­che und Bu­che, Hän­ge- und Moor-Bir­ke, Vo­gel-Kir­sche und Schwarz-Er­le. Um die­se Jah­res­zeit ste­hen auch die bo­den­dec­ken­den Zei­ger­pflan­zen in vol­lem Saft. Wer et­was mehr über Pflan­zen­ge­sell­schaf­ten und da­mit über die Öko­lo­gie der Pil­ze er­fah­ren möch­te, hat heu­te aus­rei­chend Ge­le­gen­heit da­zu.
   Auch aus dem Reich der Tie­re fin­den ei­ni­ge Exem­pla­re hier ei­nen Rück­zugs­raum. Der in Deutsch­land recht sel­te­ne Pi­rol ver­treibt mir mit sei­nem me­lo­di­schen Ge­sang wäh­rend mei­ner An­gel­aus­flü­ge an den See die ge­le­gent­lich auf­kom­men­de Lan­ge­wei­le.
   Im Flach­land üb­li­cher­wei­se sel­ten an­zu­tref­fen sind auch Muff­lons, die wil­den, in den Ber­gen le­ben­den Ver­wand­ten der Scha­fe. Hier wur­den sie je­doch schon vor Jahr­hun­der­ten zur Jagd an­ge­sie­delt, die von den wech­seln­den Ei­gen­tü­mern des na­he ge­le­ge­nen Schlos­ses Lie­ben­berg aus­ge­übt wur­de und wird. Heu­te gibt es hier ei­nen gro­ßen Be­stand und die sonst scheu­en Tie­re kön­nen oft in gro­ßen Ru­deln ge­se­hen wer­den.
   Ihr Fleisch ist ei­ne be­son­de­re De­li­ka­tes­se, wel­che Sie wohl nicht so schnell wie­der auf dem Tel­ler ha­ben wer­den. Un­ser Spa­zier­gang führt uns vom Klei­nen Lan­ke- zum Pa­pe­see und von dort zu­rück nach Lö­wen­berg, wo wir im Res­tau­rant be­reits mit einer frisch ge­bac­ke­nen Lamm­keu­le vom Muff­lon er­war­tet wer­den.

   Zu­rück zum Bahn­hof geht es dann zu Fuß in ca. 15 Mi­nu­ten.