Ko­chen mit Wild­kräu­tern

Ge­führ­te Kräu­ter­wan­de­rung mit ge­mein­sa­mer Zu­be­rei­tung

Schloss Dammsmühle
Schloss Dammsmühle

Die­se Ver­an­stal­tung bie­te ich auf An­fra­ge für ge­schlos­se­ne Grup­pen an.

   Der Kräu­ter­wan­de­run­gen gibt es vie­le und auch an Koch­kur­sen herrscht kein Man­gel. Ich möch­te bei­des kom­bi­nie­ren und Sie schmec­ken las­sen, dass wil­de Kräu­ter nicht nur sehr ge­sund, son­dern auch ver­dammt lec­ker sind. Be­glei­ten Sie mich auf ei­ner ge­führ­ten Kräu­ter­wan­de­rung rund um das Schloss Damms­müh­le und be­rei­ten Sie ge­mein­sam mit mir die feins­ten Spei­sen aus den Ge­schen­ken der Na­tur.
   Wenn der letz­te Schnee des Win­ters ge­schmolzen ist, doch noch im­mer Nacht­frös­te un­se­ren Früh­bee­ten zu­set­zen, sen­det der nahende Früh­ling die Kno­blauchs­rau­ke, die ei­nem fri­schen Sa­lat ei­ne be­son­de­re No­te ver­leiht. Kur­ze Zeit spä­ter er­scheint das Schar­bocks­kraut, wel­ches sei­nen Na­men ei­ner Ver­ball­hor­nung des Wor­tes "Skor­but" ver­dankt. In frü­he­ren Zei­ten, als es im Win­ter kein fri­sches Gemüse gab, er­sehn­te man dies Pflänz­lein, um dem "Schar­bock", den Aus­wir­kun­gen des mo­na­te­lan­gen Vi­ta­min-C-Man­gels zu be­geg­nen.

Pilze - mein eigentliches Element
Pilze - mein eigentliches Element

   Auch der all­seits be­lieb­te Bär­lauch ver­wan­delt jetzt Kalk­bu­chen­wäl­der in ein duf­ten­des, grü­nes Meer. De­rer gibt es hier nicht vie­le und so ist un­se­re Ex­kur­si­on ein Ge­heim­tipp für die Gour­mets des Lan­des. Zwi­schen­drin schie­ßen jun­ge Bu­chen­trie­be, welche zusammen mit den auf Wiesen wachsendem Gun­der­mann, Vo­gel­mie­re, und Wie­sen­bä­ren­klau ei­nen feinen Sa­lat geben.

   Wil­de Kräu­ter ha­ben vie­le In­halts­stof­fe, die dem Zucht­ge­mü­se feh­len und sind da­mit be­son­ders ge­sund und ver­dau­ungs­för­dernd. Bit­te be­ach­ten Sie je­doch, dass ich kein Kräu­ter­pä­da­go­ge, son­dern be­geis­ter­ter Hob­by­koch bin mit Af­fi­ni­tät zu den Früch­ten der Wie­sen und Wäl­der. Im Mit­tel­punkt die­ses Kur­ses steht des­halb auch nicht die Heil­wir­kung der Pflan­zen, son­dern was man aus ih­nen zau­bern kann.

Knö­te­rich im Gar­ten?

   In Ih­rem Gar­ten wächst Ja­pa­ni­scher Stau­den­knö­te­rich und bringt sie zur Ver­zweif­lung? Es­sen Sie ihn doch ein­fach auf! Wir fin­den den bö­sen Neo­phy­ten auch in der Na­tur und hel­fen den hei­mi­schen Kräu­tern, sich durch­zu­set­zen, in­dem wir den Ein­dring­ling zu Su­shi ver­ar­bei­ten. Die­ses gilt in Ja­pan übri­gens als höchs­te De­li­ka­tes­se und wird in den bes­ten Fein­schmec­ker­res­tau­rants an­ge­bo­ten.

   Die Zu­sam­men­stel­lung des Me­nüs ei­nes kon­kre­ten Ter­mins hängt von sei­nem je­wei­li­gen Zeit­punkt und den dann wach­sen­den Kräu­tern ab.

   Am Schloss Damms­müh­le an­ge­kom­men fin­den wir auf den rei­chen Bö­den des Te­ge­ler Fließ­tals die wun­der­bars­ten Kräu­ter. Nach er­folg­rei­cher Su­che bleibt noch Zeit für ein Pick­nick am Schloss oder am Müh­len­teich, be­vor es zu ei­nem nah ge­le­ge­nen Res­tau­rant geht, wo wir die Kräu­ter zu­be­rei­ten.

Me­nu (Bei­spiel)

Bow­le vom Waldmeister

Sup­pe von ge­trock­ne­ten Stein­pil­zen mit Giersch

Sa­lat vom Bär­lauch mit Stau­den­sel­le­rie und Fläd­le

Su­shi vom Ja­pa­ni­schen Knö­te­rich

Gun­der­mann-Par­fait


Selbst­ge­mach­te Char­treu­se