Jour fi­xe in der Al­ten Apo­the­ke

Ge­mein­same Zu­be­rei­tung wil­der Pil­ze und Pflan­zen

Kurs­lei­ter: Dirk Har­mel

   Der Jour fi­xe fin­det je­den letz­ten Frei­tag im Mo­nat statt. In klei­ner Grup­pe von ma­xi­mal sechs Teil­neh­mern be­rei­ten wir gemeinsam ein Drei-Gang-Menü aus wilden Pil­zen und Pflan­zen. Es gilt ei­ne Min­dest­teil­neh­mer­zahl von sechs Per­so­nen, Stich­tag da­für ist ei­ne Wo­che vor Be­ginn der Ver­an­stal­tung.

 

Garten der Alten Apotheke
Garten der Alten Apotheke

Die Al­te Apo­the­ke

   Die Apo­the­ke war bis zum En­de der 80er Jah­re noch in Be­trieb. Das Fach­werk­haus aus dem 18. Jh. wird ge­ra­de res­tau­riert. Im Gar­ten hat­te man sei­ner­zeit Heil­pflan­zen an­ge­baut. Ak­tu­ell wan­del ich die­sen um in ei­nen Ess­ba­ren­Wild­pfla­nzen­Gar­ten nach dem Vor­bild von Ewil­pa®, de­ren Stif­tung ich in den neu­en Bun­des­län­dern re­prä­sen­tie­re. Hier wer­den ei­ner­seits al­te Sor­ten von Kul­tur­pflan­zen an­ge­baut, an­de­rer­seits wird ein gro­ßer Teil des Gar­tens wild be­las­sen. Bie­nen, Schmet­ter­lin­ge und an­de­re In­sek­ten fin­den hier Hei­mat und Nah­rung. Wir kön­nen uns hier na­tür­lich auch für un­se­re Spei­sen be­die­nen, al­les ech­tes Bio oh­ne Dün­gung oder sons­ti­ger Che­mie.

 

Zu­ta­ten und Zu­be­rei­tung

   Wir be­reiten die Spei­sen ge­mein­sam in der Al­ten Apo­the­ke in Lie­ben­wal­de zu, bei schö­nem Wet­ter im Hof, bei we­ni­ger schö­nem in der He­xen­kü­che. In ers­ter Li­nie nut­zen wir wil­de Pil­ze und Pflan­zen für die Zu­be­rei­tung der Spei­sen und Ge­trän­ke. Da nicht im­mer ge­währ­leis­tet ist, dass aus­rei­chend ge­fun­den wird, gibt es stets ei­nen Vor­rat an Bio-Le­bens­mit­teln. Ei­ni­ge Ge­rich­te wer­den mit Fleisch an­ge­bo­ten, dann gibt es die­se je­doch auch als ve­ge­ta­ri­sche und ve­ga­ne Va­ri­an­te, so­weit bei ei­nem kon­kre­ten Ter­min nicht an­ders aus­ge­schrie­ben. Beim Fleisch nut­zen wir selbst­ver­ständ­lich nur sol­ches aus art­ge­re­chter Hal­tung und i.d.R. nicht Fi­let­stüc­ke, son­dern nach dem Prin­zip Von der Schnau­ze bis zum Schwanz vor al­lem je­ne Tei­le, die sonst we­ni­ger Be­ach­tung fin­den. Das sind kei­nes­falls min­der­wer­ti­ge Stüc­ke, was jeder weiß, der schon mal ei­ne gu­te Och­sen­schwanz­sup­pe ge­ges­sen hat. Die Zu­be­rei­tung er­folgt dann ge­mein­sam un­ter An­lei­tung des Se­mi­nar­lei­ters. Al­le Zu­ta­ten sind im Preis in­be­grif­fen.

 

Kehr­aus

Zu gu­ter Letzt wa­schen wir ge­mein­sam das Ge­schirr und brin­gen die Kü­che wie­der auf Vor­der­mann.