Grund­kurs My­ko­lo­gie

Anbieter: Bal­ti­kum Tours H&Z GmbH in Koo­pe­ra­ti­on mit dem BUND Berlin e.V.

Kurs­lei­tung: Dirk Har­mel 

Nächs­ter Ter­min: An­fang Ja­nu­ar 2018

Zur Buchung

 

Der Kurs fin­det ein­mal pro Wo­che abends statt und geht bis An­fang Ju­ni. Be­ginn je­weils ca. 18h (ge­naue Zeit nach Ab­spra­che); Dau­er pro Ter­min: 2h

Ca. En­de No­vem­ber 2017 wird der Kurs von mir vor­ge­stellt. DIe Teil­nah­me an der Vor­be­spre­chung ist kos­ten­los und un­ver­bind­lich. Hier wer­den wir in Ab­spra­che mit den In­ter­es­sen­ten den Wo­chen­tag und die ge­naue Zeit fest­le­gen.

Se­mi­nar­ort: Ge­schäfts­stel­le des BUND Ber­lin e.V., Crel­lestr. 35 in 10827 Ber­lin

   Die­ser Kurs rich­tet sich so­wohl an An­fän­ger, die ein paar mehr Spei­se­pil­ze und de­ren gif­ti­ge Dop­pel­gän­ger ken­nen ler­nen möch­ten als auch an an­ge­hen­de (Hob­by-)My­ko­lo­gen und Pilz­sach­ver­stän­di­ge, wel­che ei­ne fun­dier­te Grund­la­ge für die wis­sen­schaft­li­che Her­an­ge­hens­wei­se an das The­ma su­chen. Was auch im­mer Ih­re Mo­ti­va­ti­on ist, im Fo­kus ste­hen zwei Fra­gen, die hier aus­führ­li­che Ant­wort fin­den:

  • Wo und wann wach­sen und fruk­ti­fi­zie­ren wel­che Pil­ze?

  • Wie be­stim­me ich si­cher ei­nen ge­fun­de­nen Pilz?

 

   Der Kurs ist da­her in zwei Haupt­the­men un­ter­teilt, die auf die­se Fra­gen nä­her ein­ge­hen: die Öko­lo­gie der Pil­ze und die Pilz­be­stim­mung. Die­se The­men sind noch­mals in Blöc­ke bzw. Un­ter­richts­ein­hei­ten á 120 Mi­nu­ten auf­ge­teilt, wel­che je­weils se­pa­rat zum Preis von € 29,- wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen. Wer den ge­sam­ten Grund­kurs My­ko­lo­gie bucht, fährt al­so ins­ge­samt deut­lich güns­ti­ger.

   Der In­halt der ein­zel­nen Blöc­ke ist so be­mes­sen, dass aus­rei­chend Zeit ist, al­le The­men für al­le Teil­neh­mer leicht ver­ständ­lich zu be­spre­chen und al­le sich mög­licher­wei­se er­ge­ben­den Fra­gen zu be­ant­wor­ten. Soll­ten wir schnel­ler vor­an­schrei­ten, als in nach­fol­gen­dem Rah­men­plan vor­ge­seh­en, so wer­den die dann zum En­de hin nicht mehr nö­ti­gen Ter­mi­ne nicht mehr statt­fin­den. Es gilt ei­ne Min­dest­teil­nehmer­zahl von sechs Per­so­nen.

   Wir wer­den nicht ein­zel­ne Ar­ten und de­ren Merk­ma­le ver­tieft be­pre­chen, son­dern uns dem grund­sätz­li­chen Prin­zip der Pilz­be­stim­mung nä­hern. Nach dem Se­mi­nar ha­ben Sie das Wis­sen, wie Sie mit­hil­fe von gu­ten Pilz­be­stim­mungs­bü­chern ei­nen Ih­nen un­be­kann­ten Pilz selb[-stän­dig be­stim­men kön­nen. Wis­sen al­lein ist hier­zu je­doch nicht aus­rei­chend, es be­darf viel Er­fah­rung, die oft sehr un­ter­schied­lich aus­ge­präg­ten Merk­ma­le ei­nes Frucht­kör­pers zu in­ter­pre­tie­ren. Die­ses Kön­nen er­rei­chen Sie nur durch häu­fi­ges An­wen­den des hier Ge­lern­ten, wo­zu Sie auf den von mei­nen Kol­le­gen und mir ge­führ­ten Ex­kur­sio­nen Ge­le­gen­heit ha­ben. Ge­hen Sie au­ßer­dem so oft wie mög­lich selbst in die Pil­ze, ver­su­chen Sie dann die­se selbst zu be­stim­men und nut­zen Sie die kos­ten­lo­se Pilz­be­ra­tung des BUND, um Ih­re Er­geb­nis­se mit des­sen Ex­per­ten zu be­spre­chen.

 

Der kom­plet­te Grund­kurs My­ko­lo­gie um­fasst ca. 36 Stun­den, die Se­mi­nar­ge­bühr be­trägt € 299,-. Mit­glie­der des BUND Ber­lin e.V. er­hal­ten den kom­plet­ten Kurs für

€ 249,-

 

 

Die nach­fol­gen­den Blöc­ke kön­nen auch ein­zeln wahr­ge­nom­men wer­den. Bei In­ter­es­se an der Bu­chung nur ein­zel­ner The­men bit­te ich um ent­spre­chen­de E-Mail.

 

All­ge­mei­nes zum Pi­lze­sam­meln

Block 1

All­ge­mei­nes zum Pil­ze­sam­meln

  • Vor­be­rei­tung von Ex­kur­sio­nen und Ver­hal­ten im Feld
  • Sach­ge­­ße La­ge­rung und Zu­be­rei­tung von Pil­zen
  • Be­son­ders ge­schütz­te Ar­ten
  • Sam­mel­ver­bo­te in be­stimm­ten Ge­bie­ten

 

Ökologie der Pilze

   Möch­te ich her­aus­fin­den, wo und wann ei­ne be­stimm­te Pilz­art zu fin­den ist, muss ich mich da­mit be­fas­sen, wie die­se mit ih­rer Um­welt in­tera­giert. Hier­zu muss man erst ein­mal wis­sen, wie Pil­ze grund­sätz­lich auf­ge­baut sind, wie sie sich er­näh­ren und fort­pflan­zen. Wei­ter­hin ist wich­tig, wel­che un­ter­schied­li­chen For­men der "Er­näh­rungs­be­schaf­fung" die Pil­ze be­herr­schen und wo ent­spre­chen­de Nah­rungs­quel­len zu fin­den sind. Bei der Fra­ge, wo ei­ne Pilz­art wächst, spie­len ne­ben Vor­ge­nann­tem wei­te­re Fak­to­ren wie die Be­schaf­fen­heit des Bo­dens und das Kli­ma ei­ne ent­schei­den­de Rol­le. Für die Bil­dung von Frucht­kör­pern (was wir ge­mein­hin als "Pilz" be­zeichnen), ist hin­ge­gen vor al­lem das Wet­ter re­le­vant, auch hier ha­ben die ein­zel­nen Ar­ten un­ter­schied­li­che Prä­fe­ren­zen.

Block 2

Was ist ein Pilz und wie ist er auf­ge­baut?

  • Was ist ein Pilz (Ge­mein­sam­kei­ten und Un­ter­schie­de zu Tie­ren und Pflan­zen)
  • Aus wel­chen Tei­len sind Pil­ze auf­ge­baut und wel­che Funk­tio­nen ha­ben die­se?
  • Wie ver­meh­ren sich Pil­ze?

Wie er­näh­ren sich Pil­ze?

  • Un­ter­schied zwi­schen Au­to­tro­phie (Auf­bau or­ga­ni­schen Ma­te­ri­als aus an­or­ga­ni­schem Koh­len­stoff) und He­te­ro­tro­phie (Auf­bau von Kör­per­be­stand­tei­len aus be­reits vor­han­de­nen or­ga­ni­schen Ver­bin­dun­gen)
  • Stoff­wech­sel der Pil­ze
  • Die un­ter­schied­li­chen Er­näh­rungs­for­men fol­gen­der Pilz­ty­pen
    • De­stru­en­ten
      • Sa­pro­bi­on­ten
      • Pa­ra­si­ten
    • Sym­bi­on­ten (My­kor­rhi­za­pil­ze)

 

Block 3

Wel­che Um­welt­be­din­gun­gen be­nö­ti­gen Pil­ze zum Wach­sen und Fruk­ti­fi­zie­ren?

  • Sub­stra­te der De­stru­en­ten
  • Bäu­me als Sym­bio­se­part­ner der My­kor­rhi­za­pil­ze
  • Be­schaf­fen­heit des Bo­dens bzw. Sub­stra­tes
    • Aci­di­tät / Ba­si­zi­tät (pH-Wert)
    • Nähr­stoff­ge­halt
    • Mi­ne­ra­li­scher Auf­bau
    • Was­ser­rück­hal­te­ver­­gen
  • Kli­ma
    • Ozea­ni­tät/Kon­ti­nen­ta­li­tät
    • Geo­gra­phi­sche Brei­te
    • ­hen­stu­fen
  • Wet­ter
    • Tem­pe­ra­tur
    • Nie­der­schlag/Luft­feuch­te

 

Block 4

Bäu­me und Groß­sträu­cher in Eu­ro­pa

In Block 2 ha­ben wir ge­lernt, wa­rum man­che Pil­ze in der Nä­he von Bäu­men wach­sen. Nun wol­len wir uns nä­her da­mit be­fas­sen, wel­che Bäu­me für das Vor­kom­men be­stimmter Pilz­ar­ten be­son­ders in­ter­es­sant sind und wel­che we­ni­ger.

Er­gän­zend zu die­ser Un­ter­richts­ein­heit emp­fiehlt sich die Früh­jahrs­ex­kur­si­on Pracht­be­cher­lin­ge, auf wel­cher wir nicht nur sel­bi­ge fin­den, son­dern uns auch aus­führ­lich die ver­schie­de­nen Bäu­me an­se­hen wer­den.

 

Wald­ty­pen, Pflan­zen­ge­sell­schaf­ten und Zei­ger­pflan­zen

Nun wol­len wir das bis­her Ge­lern­te zu­sam­men­fas­sen und her­aus­fin­den, wel­che Pilz­art denn nun wann und wo zu fin­den ist. Ei­nen Bu­chen­wald kann man leicht er­ken­nen, aber ist er nun ba­sisch oder sau­er? Auch ei­nen Kie­fern­wald er­kennt je­der Laie, aber ist die­ser troc­ken oder frisch, nähr­stoff­arm oder -reich? Dies kön­nen wir an den Zei­ger­pflan­zen er­ken­nen, wel­che in ih­rer Ge­samt­heit be­stimm­te Pflan­zen­ge­sell­schaf­ten bil­den. In gu­ten Pilz­be­stim­mungs­bü­chern fin­den wir An­ga­ben, in wel­chem Ha­bi­tat ein Pilz wächst. Hier ler­nen wir, die­se Ha­bi­ta­te zu er­ken­nen.

Prak­tisch kann man das hier Ge­lern­te auf dem Se­mi­nar Mor­cheln und Zei­ger­pflan­zen ver­tie­fen.

 

Pilz­be­stim­mung

   Nach­dem wir nun wis­sen, wo und wann wir ei­ne be­stimm­te Pilz­art fin­den kön­nen, wol­len wir na­tür­lich auch ler­nen, ei­nen vor­lie­gen­den Frucht­kör­per ei­ner Art zu­zu­ord­nen. Hier­zu müs­sen wir zu­nächst wis­sen, wel­che Merk­ma­le es über­haupt gibt, wel­che be­stim­mungs­re­le­vant sind und in wel­chen Aus­prä­gun­gen die­se vor­kom­men. Wir stel­len dann schnell fest, dass wir die Pil­ze in Grup­pen mit glei­chen Merk­ma­len ein­tei­len kön­nen, was uns beim Be­stim­men und Wie­der­er­ken­nen hilft. Die­se Ein­tei­lun­gen er­fol­gen in der Li­te­ra­tur je­doch nicht im­mer ein­heit­lich und ste­hen mit­un­ter im Wi­der­spruch zu den tat­säch­li­chen Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis­sen. Das Ken­nen und Ver­ste­hen der sys­te­ma­ti­schen und no­men­kla­to­ri­schen Be­son­der­hei­ten hilft, im­mer wie­der auf­tre­ten­de Fra­gen zu be­ant­wor­ten. Nach die­sen grund­sätz­li­chen Be­trach­tun­gen ma­chen wir uns da­ran,  Gruppen eines bestimmten Habitus und sys­te­ma­ti­sche Grup­pen nä­her zu be­leuch­ten.

Block 5

Nomenklatur und Sytematik im Reich der Pilze

Der Mensch neigt dazu, alles und jedes in Schubladen zu packen, weil ihm das hilft, Zu­sam­men­hän­ge bzw. Un­ter­schie­de bestimmter Gruppen oder Individuen zu erkennen und jene wie­der­zu­er­ken­nen. Bedauerlicherweise funktioniert die Natur so nicht und kennt keine Kategorien, son­dern nur fließende Übergänge. Dennoch hat die Einteilung der Pilze (bzw. aller Le­bens­for­men) in bestimmte Gruppen ihre Vorteile. Folgende Aspekte sollen hier näher beleuchtet werden:

  • Was bedeutet klassische und was phylogenetische Systematik?
  • Warum heißt die Marone mal Xerocomus badius und mal Boletus badius ? Welcher Botanische Name ist der richtige?
  • Was sind Arten, Varietäten und Formen?
  • Was versteht man unter homologer und analoger Entwicklung von Merkmalen?
  • Die wichtigsten Taxa höherer Kategorien (Abteilungen, Ordnungen, Familien)
  • Was sind "unsystematische" Gruppen?
  • Wie hilft mir die Systematik bei der Bestimmung eines vorliegenden Pilzes?

 

Block 6

Be­stim­mungs­re­le­van­te Merk­ma­le (Mor­pho­lo­gie)

  • Mit dem blo­ßen Au­ge oder Lu­pe (10x) sicht­ba­re, für die Be­stim­mung der Groß­pilze re­le­van­te Merk­ma­le
  • Dar­stel­lung die­ser Merk­ma­le und ih­rer Aus­prä­gun­gen in der Li­te­ra­tur
  • Bei­spie­le an­hand von Pho­tos aus­ge­wähl­ter Ar­ten
  • Gren­zen der Be­stim­mung mit­hil­fe die­ser Merk­ma­le

 

Block 7

Die wich­tigs­ten Gat­tun­gen und de­ren Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis­se so­wie un­sys­te­ma­ti­sche Grup­pen

In Block 5 ha­ben wir ge­lernt, was eine Gat­tung [z.B.: Tint­lin­ge (Co­pri­nus)] oder ein Ta­xon hö­he­rer Ka­te­go­rie von ei­ner un­sys­te­ma­ti­schen Grup­pe ei­nes be­stimm­ten Ha­bi­tus (z.B.: Ar­ten mit Tint­lings-Ha­bi­tus) un­ter­schei­det. Wir wie­der­ho­len und ver­tie­fen das The­ma und se­hen uns dies an­hand ei­ni­ger sys­te­ma­ti­scher so­wie un­sys­te­ma­ti­scher Grup­pen und de­ren Ha­bi­tus an. Wir be­trach­ten die Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis­se ei­ni­ger Gat­tungen und er­ken­nen, dass man­che von die­sen ein­en ge­mein­sa­men ma­kros­ko­pi­schen Ha­bi­tus ha­ben, ob­wohl sie nicht nä­her ver­wandt sind.

In den nach­fol­gen­den Blöc­ken 8 - 16 wer­den die wich­tigs­ten un­sys­te­ma­ti­schen Grup­pen mit ih­ren Merk­ma­len vor­ge­stellt und ih­nen die Ta­xa zu­ge­ord­net, wel­che die­se Ha­bi­tus ha­ben.

 

Block 8

Die Gat­tun­gen mit

  • Spröd­blät­ter-Ha­bi­tus:
    • Täub­lin­ge (Rus­su­la)
    • Milch­lin­ge (Lac­ta­ri­us u. Lac­ti­flu­us)
    • Mul­ti­fur­ca
  • Blät­ter­pilz-Ha­bi­tus
    • div.
  • Ama­ni­ta-Ha­bi­tus
    • Wulst­lin­ge (Ama­ni­ta)

 

Block 9

Die Gat­tun­gen mit

  • Rüb­lings-Ha­bi­tus:
    • Blass­spor­rüb­lin­ge (Gym­no­pus)
    • Ro­sa­spor­rüb­lin­ge (Rho­do­col­ly­bia)
    • Breit­blät­ter (Me­ga­col­ly­bia)
    • Samt­fuß­rüb­lin­ge (Flam­mu­li­na)
    • Schleim­rüb­lin­ge (Ou­de­man­siel­la)
    • Wur­zel­rüb­lin­ge (Xe­ru­la)
  • Helm­lings-Ha­bi­tus:
    • Helm­lin­ge (My­ce­na)
    • Schein­helm­lin­ge (He­mi­my­ce­na)
  • Schwind­lings-Ha­bi­tus:
    • Schwind­lin­ge (Ma­ras­mi­us)
    • Knob­lauch­schwind­lin­ge (Myvce­ti­nis)
    • Zwerg­schwind­lin­ge (Ma­ras­mi­el­lus)

 

Block 10

Die Gat­tun­gen mit

  • Rit­ter­lings-Ha­bi­tus:
    • Rit­ter­lin­ge (Tri­cho­lo­ma)
    • Holz­rit­ter­lin­ge (Tri­cho­lo­mop­sis)
    • Weich­rit­ter­lin­ge (Me­la­no­leu­ca)
    • Krem­pen­rit­ter­lin­ge (Leu­co­pa­xil­lus)
    • Schön­köp­fe (Ca­lo­cy­be)
    • Ras­lin­ge (Lyo­phyl­lum)
    • Holz­ras­lin­ge (Hyp­si­zy­gus)
    • ­tel­rit­ter­lin­ge (Le­pis­ta)
  • Trich­ter­lings-Ha­bi­tus:
    • Trich­ter­lin­ge (Cli­to­cy­be)
    • Schein­trich­ter­lin­ge (Pseu­do­cli­to­cy­be)
    • Keu­len­fuß­trich­ter­lin­ge (Am­pul­lo­cli­to­cy­be)
    • Farb­trich­ter­lin­ge (Lac­ca­ria)
    • ­tel­rit­ter­lin­ge (Le­pis­ta)

 

Block 11

Die Gat­tun­gen mit Schirm­lings- und ähn­lichen Ha­bi­tus

  • Schirm­lin­ge (Le­pio­ta)
  • Rie­sen­schirm­lin­ge (Ma­cro­le­pio­ta)
  • Saf­ran­schirm­lin­ge (Chlo­ro­phyl­lum)
  • Körn­chen­schirm­lin­ge (Cys­to­der­ma)
  • Sta­chel­schirm­lin­ge (Echi­no­der­ma)
  • Bunt­körn­chen­schirm­lin­ge (Me­la­no­phyl­lum)
  • Mehl­schirm­lin­ge (Cys­to­le­pio­ta)
  • Eger­lings­schirm­pil­ze (Leu­co­aga­ri­cus)
  • Fal­ten­schirm­lin­ge (Leu­co­co­pri­nus)

 

Block 12

Gat­tun­gen mit Seit­lings-Ha­bi­tus

  • Seit­lin­ge (Pleu­ro­tus)
  • Oran­ge­seit­lin­ge (Phyl­lo­top­sis)
  • Weiß­seit­lin­ge (Pleu­ro­cy­bel­la)
  • Mu­schel­seit­lin­ge (Sar­co­my­xa)
  • Mu­schel­lin­ge (Ho­hen­bue­he­lia)

Gat­tun­gen mit Schneck­lings-Ha­bi­tus [Schneck­lin­ge (Hy­gro­pho­rus)], Saft­lings-Ha­bi­tus [Saft­lin­ge (Hy­gro­cy­be) und El­ler­lin­ge (Cu­pho­phyl­lus)] so­wie Hal­li­masch-Ha­bi­tus [Hal­li­ma­sche (Ar­mil­la­ria)]

 

Block 13

Die Gat­tun­gen mit Dach­pilz-Ha­bi­tus [Dach­pil­ze (Plu­te­us)] und Scheid­lings-Ha­bi­tus [Scheid­lin­ge (Vol­va­riel­la)]

Die Gat­tun­gen mit Röt­lings-Ha­bi­tus

  • Röt­lin­ge (En­to­lo­ma)
  • Räs­lin­ge (Cli­to­pi­lus)
  • Rho­do­cy­be (Tel­ler­lin­ge)

Die Gat­tun­gen mit Kahl­kopf-Ha­bi­tus

  • Träusch­lin­ge (Stro­pha­ria)
  • Kahl­köp­fe (Psi­lo­cy­be)
  • Schwe­fel­köp­fe (Hy­pho­lo­ma)

Die Gat­tun­gen mit Dün­ger­lings-Ha­bi­tus

  • Dün­ger­lin­ge (Pa­naeo­lus)
  • Dün­ger­lin­ge (Pa­naeo­li­na)

Die Gat­tun­gen mit Tint­lings-Ha­bi­tus

  • Tint­lin­ge (Co­pri­nus)
  • Tint­lin­ge (Co­pri­nel­lus)
  • Tint­lin­ge (Co­pri­nop­sis)
  • Scheib­chen­tint­lin­ge (Pa­ra­so­la)

 

Block 14

Die wei­te­ren Gat­tun­gen mit La­mel­len und brau­nem SPP

  • Haar­schlei­er­lin­ge (Cor­ti­na­ri­us)
  • Riss­pil­ze (Ino­cy­be)
  • Mist­pil­ze (Bol­bi­ti­us)
  • Samt­häub­chen (Co­no­cy­be)
  • Mür­blin­ge (Psa­thy­rel­la)
  • Saum­pil­ze (La­cry­ma­ria)
  • Eger­lin­ge (Aga­ri­cus)
  • Ac­ker­lin­ge (Agro­cy­be)
  • Häub­lin­ge (Ga­le­ri­na)
  • Flämm­lin­ge (Gym­no­pi­lus)
  • Pho­lio­ta (Schüpp­lin­ge)
  • Fälb­lin­ge (He­be­lo­ma)
  • Blät­ter­röhr­lin­ge Phyl­lo­po­rus

Die Gat­tun­gen mit Kremp­lings-Ha­bi­tus

  • Kremp­lin­ge (Pa­xil­lus)
  • Holz­kremp­lin­ge (Ta­pi­nel­la)

Die Gat­tun­gen mit Schmier­lings-Ha­bi­tus:

  • Chroo­gom­phus
  • Gom­phi­di­us

 

Block 15

Die Gat­tun­gen mit Röhr­lings-Ha­bi­tus:

  • Blass­spor­röhr­lin­ge (Gy­ro­po­rus)
  • Bo­le­tus (Röhr­lin­ge)
  • Rau­­ße (Lec­ci­num)
  • Gal­len­röhr­lin­ge (Ty­lo­pi­lus)
  • Filz­röhr­lin­ge (Xe­ro­co­mus)
  • Rot­fuß­röhr­lin­ge (Xe­ro­co­mel­lus)
  • Schmier­röhr­lin­ge (Suil­lus)

Pil­ze mit Por­lings­ha­bi­tus

Da die hier­von um­fass­ten Ta­xa sehr zahl­reich sind und die­se Pil­ze nicht im In­ter­es­se der meis­ten An­fän­ger ste­hen, be­trach­ten wir hier nicht al­le Grup­pen, son­dern nur den Por­lings­ha­bi­tus als sol­chen und ei­ni­ge aus­ge­wähl­te Gat­tun­gen.

 

Block 16

Gat­tun­gen mit Bauch­pilz­ha­bi­tus

  • Bo­vis­te (Bo­vis­ta)
  • Tu­los­to­ma (Stiel­bo­vis­te)
  • Stäub­lin­ge (Ly­co­per­don u. Hand­kea)
  • Rie­sen­stäub­lin­ge (Cal­va­tia)
  • Hart­bo­vis­te (Scle­ro­der­ma)
  • Erd­ster­ne (Ge­as­trum)
  • Sieb­ster­ne (My­ri­os­to­ma)
  • Wet­ter­ster­ne (As­tre­us)

Gat­tun­gen mit Ru­ten­ha­bi­tus

  • Stink­mor­cheln (Phal­lus)
  • Hunds­ru­ten (Mu­ti­nus)
  • Git­ter­lin­ge (Cla­thrus)

Gat­tun­gen mit Leist­lings­ha­bi­tus

  • Pfif­fer­lin­ge (Can­tha­rel­lus)
  • Trom­pe­ten (Cra­te­rel­lus)
  • Leist­lin­ge (Pseu­do­cra­te­rel­lus)

Gat­tun­gen mit Stop­pel- oder Sta­che­lings­ha­bi­tus

  • Stop­pel­pil­ze (Hyd­num)
  • Kork­sta­che­linge (Hyd­nel­lum)
  • Weiß­spor­sta­che­lin­ge (Ban­ke­ra)
  • Braun­spor­sta­che­lin­ge (Sar­co­don)
  • Duft­sta­che­lin­ge (Phel­lo­don)

 

Block 17

Gat­tun­gen mit Be­cher­lings­ha­bi­tus

  • Be­cher­lin­ge (Pe­zi­za)
  • Kelch­be­cher­lin­ge (Sar­cos­cy­pha)
  • Kro­nen­be­cher­lin­ge (Sar­cos­phae­ra)

Gat­tun­gen mit Mor­chel­ha­bi­tus

  • Mor­cheln (Mor­chel­la)
  • Ver­peln (Ver­pa)

Gat­tun­gen mit Lor­chel­ha­bi­tus

  • Lor­cheln (Hel­vel­la)
  • (Gift-)Lor­cheln (Gy­ro­mi­tra)

Gat­tun­gen mit Trüf­fel­ha­bi­tus

  • Trüf­feln (Tu­ber)
  • Hirsch­trüf­feln (Ela­pho­my­ces)
  • Wüs­ten­trüf­feln (Ter­fe­zia)
  • ­an­der­trüf­feln (Choiromyces)

 

Wei­te­re The­men von In­ter­es­se für Spei­se­pilz­samm­ler und Pilz­­sach­­ver­­stän­­di­­ge

Block 18

13.06.2017
18:15 h

Gift­pil­ze, Pilz­gif­te und Pilz­gift­synd­ro­me

Wir be­trach­ten die ver­schie­de­nen Gift[-)synd­ro­me mit den sie ver­ur­sa­chen­den Gif­ten, de­ren Symp­to­men und den wich­tigs­ten Pil­zen, in wel­chen die­se Gif­te ent­hal­ten sind.