Früh­jahrs­pil­ze und ess­ba­re Wild­pflan­zen

Die meis­ten Pilz­ar­ten bil­den Frucht­kör­per, wenn es frost­frei und feucht ist. Wäh­rend ei­ni­ge Fun­gi un­ter die­sen Be­din­gun­gen un­ab­hän­gig von der Jah­res­zeit er­schei­nen, sind man­che Ar­ten eher im Herbst, an­de­re eher im Früh­ling zu fin­den. Ty­pi­scher Ver­tre­ter der bei Wär­me und Feuch­te ganz­jäh­rig zu fin­den­den Ge­ne­ra­lis­ten ist der gif­ti­ge Schwe­fel­kopf, der als Pa­ra­sit auch noch fast al­le Baum­ar­ten be­fällt und so we­der bei Förs­tern noch Spei­se­pilz­samm­lern das höchs­te An­se­hen ge­nießt. Da­bei wis­sen wir doch längst, dass er der Hecht im Karp­fen­teich ist, zu­sam­men mit den Hal­li­ma­schen die Ge­sund­heits­po­li­zei des Wal­des bil­det, die für ei­nen wi­der­stands­fä­hi­gen Baum­be­stand sorgt. Der jetzt fruk­ti­fi­zie­ren­de Ge­orgs­rit­ter­ling, auch Mai­rit­ter­ling oder Mai­pilz ge­nannt, ist hin­ge­gen zu­min­dest bei Gour­mets äu­ßert be­liebt. Wäh­rend er in Ber­lin/Bran­den­burg all­ge­mein recht sel­ten ist, wächst er im Ge­biet der heu­ti­gen Ex­kur­si­on zahl­reich. Wo­ran das liegt, wer­den wir er­fah­ren und na­tür­lich vor al­lem, wo­ran wir es er­ken­nen kön­nen. Aus­kunft da­rü­ber und über vie­le wei­te­re für ein­e je­wei­li­ge Pilz­ar­t wich­ti­ge Pa­ra­me­ter ge­ben uns so­ge­nann­te Zei­ger­pflan­zen. Die­se be­spre­chen wir da­her eben­falls aus­führ­lich und üben de­ren Be­stim­mung. Wer nur ei­ne hand­voll da­von kennt, kann sei­ne ei­ge­nen Pilz­wan­de­run­gen zu­künf­tig ziel­ge­rich­tet pla­nen.

Schließ­lich se­hen wir uns noch ei­ni­ge ess­ba­re Wild­pflan­zen an, u.a. den Ech­ten Bär­lauch, der ähn­li­che Um­welt­be­din­gun­gen wie die Ge­orgs­rit­ter­lin­ge braucht. Auch er ist da­her hier­zu­lan­de sehr sel­ten, im heu­ti­gen Ha­bi­tat aber häu­fig. Wer ihn sam­melt, soll­te auch Mai­glöck­chen, Ge­fleck­ten Aron­stab und Herbst­zeit­lo­se ken­nen, mit de­nen er oft ver­wechs­elt wird, was schwe­re Fol­gen ha­ben kann. Wei­te­re hier reich­lich wach­sen­de ess­ba­re Wild­pflan­zen sind Sil­ber­nes­sel, Gier­sch, Pa­ra­do­xer Lauch, Nacht­ker­ze und na­tür­lich Brenn­nes­seln. Al­len ge­mein ist, dass sie über die Ma­ßen lec­ker sind und für un­se­re Er­näh­rung wich­ti­ge In­halts­stof­fe ent­hal­ten, die den Kul­tur­pflan­zen feh­len.

 

Seminarname:Früh­jahrs­pil­ze und ess­ba­re Wild­pflan­zen
Anbieter:Aka­de­mie für Um­welt­bil­dung
Seminarleiter:Dirk Har­mel
Termin:
Ort:Aus­ge­bucht - bit­te fra­gen Sie nicht nach War­te­lis­te o.ä.
Treffpunkt:Aus­ge­bucht
Preis:€ 49,-

ÖPNV: Bus 107 ab S + U Pan­kow bis Hal­te­stel­le Bo­ta­ni­scher Volks­park (oh­ne Ge­währ)

Fürs Navi: Blan­ken­fel­der Chaus­see 5 in 13159 Ber­lin

Ver­an­stal­ter ist die

Aka­de­mie für Um­welt­bild­ung AFU UG & Co. KG
Frie­drich­str. 95 in 10117 Ber­lin
HRA 58569 B
zu­stän­di­ges Re­gis­ter­ge­richt: AG Ber­lin-Char­lot­ten­burg
ver­tre­ten durch die AFU Ver­wal­tungs UG (haf­tungs­be­schränkt)

Bei Bu­chung über die­ses For­mu­lar wer­de ich, Dirk Har­mel, als Ver­mitt­ler die Bu­chungs­da­ten an den Ver­an­stal­ter wei­ter­lei­ten. Für die­sen gel­ten die glei­chen AGB und Da­ten­schutz­be­stim­mun­gen wie hier wei­ter un­ten ver­linkt. Mit An­er­kennt­nis sel­bi­ger er­ken­nen Sie auch die­je­ni­gen des Ver­an­stal­ters an.

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